Ausschreibung zum Download als PDF-Dokument: AusschreibungJägerhausPokal2003.pdf
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Flyer zum Jägerhauspokal 2003: FlyerJaegerhauspokal2003.pdf
Die Idee für diesen Wettbewerb ist, mit vorbildähnlichen Flugmodellen ein Luftrennen auszuführen und dabei die fliegerischen Leistungen der Piloten mit anderen zu messen. Zusätzlich soll der Team- und Mannschaftsgeist gefördert werden.
Der Wettbewerb gliedert sich in zwei Klassen, die je nach Teilnehmeranzahl auch gemischt geflogen werden.
Die eine Klasse I wird nach dem Mini-Scale-Air-Race Reglement für das
Jahr 2003 geflogen, wobei auf die Geräusch- und Baubewertung verzichtet
wird.
Die Klasse II lehnt sich bei den Modellen an das Reglement des Reno-Race an.
Es wird allerdings auf dem selben Kurs wie beim Mini-Scale-Air-Race geflogen.
Jeder Teilnehmer, der sich innerhalb des Flugbereiches aufhält, hat einen geeigneten Helm zu tragen. Dies gilt selbstverständlich auch für Helfer, Zeitnehmer und Winker. Sollten sich zusätzlich dazu weitere Personen, z.B. Presse oder Fotographen, in diesem Bereich aufhalten, so unterliegen diese selbstverständlich auch der Helmpflicht.

Jeder Pilot plus Helfer muss in seinem Vorbereitungsraum seinen Motor anlassen. Die Vorbereitungsräume befinden sich in der Regel innerhalb des Dreieckskurses zwischen Pylon 2 und Pylon 3.
Die Piloten müssen innerhalb des Dreieckskurses stehen. Andere Personen, insbesondere Fotographen für Presse und Vereine, können auch innerhalb des Dreieckskurses stehen. Es muss sichergestellt sein, dass keinerlei Behinderung des Wettbewerbsablaufes stattfindet.
Jedem Piloten (Modell) wird ein Winker zugewiesen. Die Winker stehen möglichst auf einer Linie vom Spitzpylon in 90° zur Flugrichtung gesehen in mindestens 30 m Entfernung (je nach Gelände) und zeigen mit dem Senken der Flagge das Erreichen des Pylon an. Er zeigt damit an, dass das Modell hinter dem Pylon seine Wende einleiten kann. Ferner müssen die Winker ein Schneiden (Nichtumrunden des Pylon) durch wedeln mit der Fahne anzeigen. Die Signalisierung des Erreichens des Spitzpylons kann neben den Fahnen auch mit einer Lichtzeichenanlage geschehen.
Er hat die Aufgabe, die Vorbereitungssignale, Start- und Endsignale zeitlich zu überwachen. Grobe Verstöße muss der Rennleiter notieren und ggf. bestrafen.
Pro Modell ist ein Rundenzähler notwendig, der alle ganzen Runden während der Flugzeit mitzählt. Wird ein Pylon geschnitten wird dies vom Winker angezeigt und vom Rundenzähler notiert. Eine Runde gilt als vollendet, wenn das Modell den zweiten Doppelpylon (Pylon Nr. 3) umrundet bzw. die Ziellinie überfliegt. Sollten die Rundenzähler gleichzeitig Helfer sein wird empfohlen, einen extra Rundenzähler außerhalb des Flugbereichs zu postieren, mit dem man sich bei Unklarheiten abstimmen kann.
2.1.1 Mini-Scale-Air-Race (Klasse I)Das Flugmodell muss entweder ein Scale- oder Semiscale-Modell eines Jagdflugzeuges des 2. Weltkriegs sein, das in den Jahren von 1935 bis 1945 gebaut wurde, oder eine Maschine, die an einem Air-Race mit manntragenden Flugzeugen teilgenommen hat. |
2.1.2 Reno Race (Klasse II)Das Flugmodell soll ein vorbildähnlicher Nachbau sein, dessen Vorbild an einem Air-Race für manntragende Flugzeuge teilgenommenen hat. Warbirds aus der Epoche 1935 -1945 sind auch zugelassen. |
| Für die Motorisierung ist die Spannweite des Modells maßgebend:Größer 1 m erlaubt maximal einen Hubraum von 4,2 cm³, kleiner gleich 1 m maximal 2,8 cm³. Bei Mehrmotorigen sind max. 2,8 cm³ pro Originalmotor zugelassen. Der Maßstab hierzu ist vom Erbauer festzulegen. |
Für die Motorisierung ist die Spannweite des Modells maßgebend:Bei
einer Spannweite des Modells von 1,30 m bis 1,57 m sind maximal 8,7 ccm
2T, 15 ccm 4T ohne Lader oder 2 x 5,5 ccm 2T erlaubt. |
| Die Akku und Motorenausrüstung für Elektromodelle unterliegt keiner Beschränkung. | Die Akku und Motorenausrüstung für Elektromodelle unterliegt keiner Beschränkung. Die Spannweite wird allerdings auf 1,85 m begrenzt. |
| Die Gewichte der Modelle unterliegen keiner Regelung, es wird davon ausgegangen, dass die Modelle ausreichend Festigkeit für ein Rennen aufweisen. Da die Modelle von Hand gestartet werden ist kein Fahrwerk vorhanden. | Die Gewichte der Modelle unterliegen keiner Regelung, es wird davon ausgegangen, dass die Modelle ausreichend Festigkeit für ein Rennen aufweisen. |
| Es gibt keine weiteren Vorschriften für das Modell. (Profil, Profildicke, ...) |
Nach einer Modellbeschädigung muss das Modell auf seine Funktion und Flugtauglichkeit
untersucht werden. Insbesondere ist die RC-Anlage durch einen Reichweitentest
zu kontrollieren.
Die Sicherheitslinie darf nicht überflogen werden. Wer dagegen verstößt
wird nur einmal vom Rennleiter verwarnt und wird bei einem weitern Verstoß
für den Wettbewerb disqualifiziert!
Nach einer Kollision bzw. Berührung in der Luft müssen die betroffenen Modelle sofort landen. Der Wettbewerbsleiter muss solchen Wettbewerbsteilnehmern eine zweite Gelegenheit geben, in diesem Durchgang zu einer Wertung zu kommen, vorausgesetzt, dass nach seiner Meinung die Modelle noch flugtüchtig sind, oder der Wettbewerbsteilnehmer über ein flugtüchtiges Ersatzmodell verfügt.
3.1 Mini-Scale-Air-Race (Klasse I)Es wird auf eine Bau- und Geräuschbewertung verzichtet. 3.1.1 SchalldämpferEs gibt keine Vorschriften für den Schalldämpfer, allerdings
dürfen 84 dBA in 7 Metern nicht überschritten werden. 3.1.2 PropellerEs sind alle Propeller zugelassen, allerdings dürfen 84 dBA in 7 Metern nicht überschritten werden. 3.1.3 TreibstoffJeder Pilot verwendet seinen eigenen Treibstoff. 3.1.4 FlugwertungDie gewertete Flugzeit beträgt 4 Minuten. Es werden alle ganzen Runden in dieser Zeit gezählt. Das Schneiden eines Pylon ergibt 1 Runde Abzug. Zu früh gestartete Modelle werden auch mit Abzug einer Runde bestraft. Unter den 3 ersten Plätzen in der Flugwertung ist ein Finalrennen durchzuführen, dessen Ergebnis zum Gesamtpunktestand hinzugezählt wird. 3.1.5 WettbewerbsablaufDie Flugwertung erfolgt nach dem Festlegen der Gruppen. |
3.2 Reno Race (Klasse II)Es wird auf eine Bau- und Geräuschbewertung verzichtet. 3.2.1 SchalldämpferEs gibt keine Vorschriften für den Schalldämpfer, allerdings
dürfen 84 dBA in 7 Metern nicht überschritten werden. 3.2.2 PropellerEs sind alle Propeller zugelassen, allerdings dürfen 84 dBA in 7 Metern nicht überschritten werden. 3.2.3 TreibstoffJeder Pilot verwendet seinen eigenen Treibstoff. 3.2.4 Durchführung des RennensNach Aufruf des Rennens begeben sich die Teilnehmer mit ihren Modellen
und Helfern auf die Startfläche. Pro Pilot ist ein Helfer zulässig.
Nach der Identifikation der Modelle werden auf Anweisung des Startleiters
die Motoren angelassen. Danach starten die Modelle mittels Bodenstart
und werden in den vorher festgelegten Warteraum eingeflogen. Für
diesen Vorgang stehen 2 Minuten zur Verfügung. Nach Ablauf dieser
Zeit darf kein Modell mehr gestartet werden. 3.2.5 GesamtwertungDie Gesamtwertung ergibt sich aus der Gesamtzahl der in den einzelnen
Rennen gewerteten Runden. Es gibt keinen Streichdurchgang. |
Es wird davon ausgegangen, dass der Veranstalter eine vernünftige Frequenzüberwachung
organisiert. Teilnehmer dürfen ihre Sender nur in Betrieb nehmen, wenn
sie zum Durchgang aufgerufen sind und alle anderen Modelle gelandet sind. Müssen
zum Beispiel Tests zwischen den Durchgängen gemacht werden, ist der Wettbewerbsleiter
bzw. die Frequenzüberwachung zu informieren.
Es wird vorausgesetzt, dass jeder Teilnehmer eine gültige Sendelizenz
und Flugmodellversicherung besitzt.
Der Wettbewerbsleiter kann die Vorlage der entsprechenden Dokumente verlangen.
Sollte ein Teilnehmer sich nicht entsprechend ausweisen können, wird er
von der Teilnahme ausgeschlossen.
Kontakt :
Martin Gulla
Im Holderbett 11
73773 Aichwald
Tel.: 0711/362991
Email: martin.gulla@onlinehome.de
Peter Stobinski
Breitingerstr. 37
73732 Esslingen
Tel.: 0711/373178
Email: pstobin@freenet.de
EberhardWolter
VordereHassen15
73760Ostfildern
Tel.:07158/63313
Email: wol@festo.de
Anfahrt zum Wettbewerbsgelände:
